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Aktuelles

Immer auf dem neusten Stand

Wichtig – aber nicht überall präsent: Erste Hilfe, Brandschutz und Sicherheitsbeauftragte
Erste Hilfe, Brandschutz und Sicherheitsbeauftragte sind unverzichtbar für eine wirksame Prävention – doch ihre Umsetzung ist nicht überall selbstverständlich. Lesen Sie, wo Betriebe nachsteuern sollten.
13.05.2026
Trauer am Arbeitsplatz – Handlungssicherheit für Unternehmen und Führungskräfte
Trauer am Arbeitsplatz ist keine Ausnahme, sondern Teil der betrieblichen Realität. Wie Unternehmen Führungskräfte stärken und handlungsfähig bleiben, lesen Sie in unserem aktuellen Beitrag.
11.05.2026
Grenzüberschreitende Cloud-Zugriffe: Was das neue E‑Evidence‑Gesetz für Unternehmen bedeutet
Mit dem Inkrafttreten des sogenannten E‑Evidence‑Gesetzes steht Unternehmen in der EU eine grundlegende Veränderung im Umgang mit digitalen Daten bevor. Ziel der neuen Regelung ist es, den Zugriff von Strafverfolgungsbehörden auf elektronische Beweismittel deutlich zu beschleunigen und grenzüberschreitende Ermittlungen effizienter zu gestalten. Bisher waren Behörden bei der Anforderung von Daten aus anderen EU-Mitgliedstaaten auf komplexe Rechtshilfeverfahren angewiesen. Diese führten häufig zu erheblichen Verzögerungen – nicht selten waren relevante Daten bereits gelöscht, bevor sie gesichert werden konnten. Das neue Gesetz setzt hier an: Künftig können sich Ermittlungsbehörden direkt an Diensteanbieter in anderen EU-Ländern wenden. Der physische Speicherort der Daten rückt damit in den Hintergrund, während die Reaktionsgeschwindigkeit der Unternehmen entscheidend wird. Für Unternehmen, insbesondere Anbieter von Cloud‑ und IT‑Dienstleistungen, ergeben sich daraus konkrete neue Verpflichtungen. Sie müssen einen zentralen Ansprechpartner (Empfangsbevollmächtigten) benennen und sicherstellen, dass behördliche Anfragen fristgerecht bearbeitet werden. Die Fristen sind dabei eng gesetzt: In der Regel stehen zehn Tage zur Verfügung, in dringenden Fällen lediglich acht Stunden. Zusätzlich ist eine Anbindung an eine EU-weite technische Plattform vorgesehen, über die die Kommunikation mit Behörden erfolgt. Die Einhaltung dieser Anforderungen wird streng überwacht. Verstöße können erhebliche finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen, darunter Bußgelder von bis zu 500.000 Euro oder – bei größeren Unternehmen – Sanktionen von bis zu zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Neben finanziellen Risiken drohen auch Reputationsschäden. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen im Datenschutz. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie behördliche Anordnungen erfüllen und gleichzeitig die Vorgaben der DSGVO einhalten. Dies erfordert angepasste interne Prozesse, klare Zuständigkeiten und eine sorgfältige rechtliche Prüfung im Einzelfall. Quelle: https://www.datenschutzticker.de/2026/05/grenzueberschreitende-cloud-zugriffe-in-der-eu-was-das-neue-e-evidence-gesetz-fuer-unternehmen-bedeutet/
07.05.2026
Videoüberwachung von Beschäftigten – Erkenntnisse aus dem 44. Tätigkeitsbericht Schleswig-Holstein
Dieser Beitrag zeigt, welche hohen Hürden bei der Videoüberwachung von Beschäftigten gelten und welche Fehler Unternehmen vermeiden sollten. Erfahren Sie, wie aktuelle Aufsichts-behördenentscheidungen den Beschäftigtendatenschutz konkret prägen.
30.04.2026
DSGVO‑Auskunftsrecht: EuGH setzt dem „DSGVO‑Hopping“ klare Grenzen
Der EuGH setzt dem missbräuchlichen Einsatz des DSGVO‑Auskunftsrechts erstmals klare Grenzen. Auch ein erstmaliger Auskunftsantrag kann rechtsmissbräuchlich sein – wenn er ausschließlich der Vorbereitung von Schadensersatzforderungen dient.
21.04.2026
DGUV Barometer Arbeitswelt 2026: Prävention wirkt – Unfälle und Risiken gehen zurück
Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Deutschland ist 2025 weiter gesunken. Nach vorläufigen Daten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurden rund 730.600 Arbeitsunfälle gemeldet, etwa 24.000 weniger als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle und der erstmalig bewilligten Unfallrenten ging leicht zurück. Parallel dazu zeigt das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026, eine repräsentative Befragung von Erwerbstätigen, wie Prävention, Arbeitsschutz und Krisenvorsorge in der Arbeitswelt bewertet werden. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit werden von einer großen Mehrheit der Beschäftigten und Führungskräfte als wichtige Voraussetzung für die Krisenfestigkeit von Unternehmen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland gesehen. Neun von zehn Befragten sind überzeugt, dass Prävention Unternehmen stärkt. Besonders hoch ist die Zustimmung zu konkreten Maßnahmen wie der Ausbildung von Ersthelfenden, Brandschutzhelfenden und Sicherheitsbeauftragten. Auch Führungskräfte unterstützen Prävention überwiegend, vor allem mit dem Ziel, ihren Mitarbeitenden ein gesundes Arbeitsleben bis zur Rente zu ermöglichen. Ein Drittel der Unternehmen hat zuletzt mehr in Arbeitsschutz investiert. Bei der Vorbereitung auf Krisen zeigt sich jedoch ein uneinheitliches Bild. Unternehmen fühlen sich am ehesten auf Pandemien, Brände und Cyberangriffe vorbereitet, deutlich seltener auf Lieferkettenstörungen, Naturkatastrophen oder langanhaltende Stromausfälle. Maßnahmen zur Vorsorge reichen von Schulungen und Übungen über IT-Sicherheit bis hin zu Notfall- und Krisenplänen. Kleinere Unternehmen setzen solche Maßnahmen insgesamt seltener um. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse: Prävention trägt nicht nur zur Vermeidung von Unfällen bei, sondern stärkt auch die Widerstandsfähigkeit von Betrieben und Gesellschaft gegenüber Krisen. Quelle: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/barometer-arbeitswelt-2026.jsp
21.04.2026
Schnelle Hilfe nach einem Trauma
Traumatische Ereignisse am Arbeitsplatz können schwerwiegende psychische Folgen haben. Warum schnelle therapeutische Hilfe entscheidend ist und wie das Psychotherapeutenverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung Betroffene wirksam unterstützt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
21.04.2026
BMJ-Referentenentwurf: IP-Adressspeicherung statt Vorratsdatenspeicherung
IP-Adressspeicherung statt Vorratsdatenspeicherung? Der neue Referentenentwurf des BMJ zeigt, wie der Gesetzgeber versucht, Datenschutz und Strafverfolgung in Einklang zu bringen. Erfahren Sie, welche rechtlichen und praktischen Folgen der Entwurf für Unternehmen haben kann.
08.04.2026
Zwei Jahre Cannabislegalisierung: Suchtmittelprävention in der Arbeitswelt bleibt unverzichtbar
Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung bleibt Suchtmittelprävention ein zentrales Thema für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Erfahren Sie, warum klare Regeln, Kommunikation und Prävention im Betrieb weiterhin unverzichtbar sind.
02.04.2026
Fragenkatalog zur Interessenabwägung nach DSGVO
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) hat einen umfassenden Fragenkatalog zur Interessenabwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO veröffentlicht. Das Dokument unterstützt Unternehmen, Behörden und Organisationen dabei, berechtigte Interessen systematisch zu prüfen und rechtssicher zu dokumentieren. Anhand praxisnaher Leitfragen und Beispiele wird erläutert, wie die Interessen der Verantwortlichen den Grundrechten und Freiheiten der betroffenen Personen gegenüberzustellen sind. Der Fragenkatalog dient damit als hilfreicher Leitfaden für eine transparente und nachvollziehbare Datenschutzpraxis. Quelle: https://datenschutz-hamburg.de/news/hmbbfdi-veroeffentlicht-fragenkatalog-zur-interessenabwaegung-nach-dsgvo
25.03.2026
Frankreich: 3,5 Mio. EUR Bußgeld wegen unzulässiger Weitergabe von Kundendaten an Social‑Media‑Plattform
Die französische Datenschutzaufsichtsbehörde CNIL hat am 30. Dezember 2025 ein Bußgeld in Höhe von 3,5 Millionen Euro gegen ein Unternehmen verhängt. Ausgangspunkt waren Verstöße bei der Nutzung personenbezogener Daten für zielgerichtete Werbung auf einer Social‑Media‑Plattform.
04.03.2026
Gemeinsame Dateiablagen: Ein oft unterschätztes Risiko für Datenpannen
Gemeinsame Dateiablagen erleichtern die Zusammenarbeit, bergen jedoch erhebliche Datenschutzrisiken. Unklare Zugriffsrechte und fehlende Protokollierung führen schnell zu Datenpannen. Der Artikel zeigt, warum klare Regeln, Verantwortlichkeiten und regelmäßige Prüfungen unverzichtbar sind.
02.03.2026
Künstliche Intelligenz im Arbeitsschutz – Chancen, Risiken und konkrete Handlungsfelder für Unternehmen
Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsschutz: Sie eröffnet neue Chancen für Sicherheit und Prävention, bringt aber auch Risiken und Verantwortlichkeiten mit sich. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen KI sinnvoll, menschengerecht und sicher einsetzen können.
13.02.2026
Schwerpunktthema der DGUV 2026 ist "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt"
Zum Jahresbeginn hat die DGUV den Vorsitz der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) übernommen. Unter Leitung von Dr. Stephan Fasshauer rückt 2026 das Thema „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ in den Mittelpunkt. Hintergrund sind steigende Fehlzeiten und Belastungen durch psychische Erkrankungen. Die NPK Träger wollen ihre Zusammenarbeit weiter stärken und Maßnahmen bündeln, um Beschäftigte besser zu schützen und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Arbeitgeber profitieren dabei von klareren Empfehlungen, mehr Unterstützung und stärker abgestimmten Präventionsangeboten. Quelle: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/npk-vorsitz.jsp
13.02.2026
Empfehlenswert: DGUV Tube - die Video-Plattform der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
Sie bietet Erklärvideos, Kurzfilme und Tutorials zu Themen wie Arbeitssicherheit, Prävention, Unfallversicherung und Gesundheitsschutz, die oft auch in leichter Sprache zur Verfügung stehen. Es dient als Informationsquelle für Beschäftigte und Unternehmen. Die Plattform behandelt Themen wie z.B. Gewaltprävention, Betriebssport, das 5-Stufen-Modell der Prävention und die gesetzliche Unfallversicherung und hat als Ziel die Sensibilisierung für Gefahren am Arbeitsplatz und Vermittlung von Schutzmaßnahmen. Die Seite ist unter https://www.tube.dguv.de/ erreichbar.
12.02.2026
Arbeitsschutz 2026: KMU im Visier der Behörden
Deutsche Mittelständler stehen 2026 unter deutlich höherem Arbeitsschutz- und Compliance-Druck. Seit 1. Januar 2026 müssen die Arbeitsschutzbehörden mindestens 5 % aller Betriebe jährlich kontrollieren, wobei die Auswahl risikoorientiert erfolgt. Besonders betroffen sind Branchen wie Bau, Logistik, Chemie, Nahrungsmittel und Gastgewerbe. Auch KMU müssen daher realistisch mit Kontrollen rechnen. Im Mittelpunkt jeder Prüfung stehen: • die Gefährdungsbeurteilung (GBU), • die arbeitsmedizinische Vorsorge, • sowie Notfall- und Organisationsmaßnahmen. Viele Gefährdungsbeurteilungen sind unvollständig oder zu technisch formuliert und werden beanstandet. Zusätzlich treten aktualisierte Fassungen der DGUV Vorschrift 2 in Kraft, die neue Anforderungen an die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung stellen. Unternehmen müssen prüfen, ob ihre bestehenden Betreuungsmodelle noch den Vorgaben ihrer Berufsgenossenschaft entsprechen. Die Gefährdungsbeurteilung bleibt das zentrale Element des Arbeitsschutzes. Neben physischen Risiken müssen nun verstärkt auch psychische Belastungen (z. B. Arbeitsverdichtung, Erreichbarkeit, Konflikte) systematisch erfasst werden. Veraltete oder lückenhafte Dokumentationen bergen erhebliche Bußgeld- und Haftungsrisiken für Geschäftsführungen. Eine mögliche Entlastung ist politisch geplant: Die Pflicht zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten soll künftig erst ab 50 statt 20 Beschäftigten gelten (voraussichtlich ab Q2/2026). Gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen durch Digitalisierung und EU-Vorgaben, sodass KMU eine integrierte Compliance-Strategie für Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umwelt benötigen. Fazit: Die Jahresplanung ist der entscheidende Zeitpunkt, um Strukturen zu überprüfen, Dokumentationen zu aktualisieren und sich rechtssicher für 2026 aufzustellen. Quelle: https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/arbeitsschutz-2026-kmu-im-visier-der-behoerden/68531803
05.02.2026
Neue Änderungen der ASR A2.2 und A2.3: Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen
Die neuen ASR‑Änderungen präzisieren Anforderungen an Brandschutz, Fluchtwege und Evakuierung. Unternehmen müssen Gefährdungsbeurteilungen, Brandschutzhelfer‑Organisation und Sicherheitsleitsysteme anpassen. Der Beitrag zeigt, was Arbeitgeber jetzt wissen und prüfen sollten.
05.02.2026
Exoskelette: Neuer DGUV-Leitfaden unterstützt bei Auswahl und Einsatz
Exoskelette gewinnen in vielen Branchen an Bedeutung – vor allem dort, wo Beschäftigte körperlich stark belastet werden. Die neue DGUV Information 208 062 bietet Verantwortlichen im Arbeitsschutz einen praxisnahen Leitfaden für die sichere und sinnvolle Einführung dieser Assistenzsysteme im Betrieb. Im Fokus steht dabei das TOP-Prinzip: Technische und organisatorische Maßnahmen haben Vorrang, Exoskelette gelten als ergänzende personengebundene Lösung. Der Leitfaden beschreibt Schritt für Schritt, wie Tätigkeiten analysiert, passende Systeme ausgewählt und Exoskelette im Arbeitsalltag erprobt werden. Praktische Checklisten, Fragebögen und Bewertungsinstrumente erleichtern die Entscheidung, ob ein Exoskelett für eine bestimmte Tätigkeit geeignet ist und welchen Nutzen es im Betrieb bringen kann. Auch Themen wie Akzeptanz, Passform, Arbeitsumgebung, Sicherheit und arbeitsmedizinische Begleitung werden berücksichtigt. Die DGUV-Information kann kostenlos bestellt oder online heruntergeladen werden: https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/5103/mensch-und-arbeitsplatz-auswahl-und-einsatz-von-exoskeletten Quelle: https://hundertprozent.bghw.de/exoskelette-richtig-auswaehlen-und-einsetzen?mtm_campaign=nl-100-prozent-202602&mtm_kwd=exoskelette
03.02.2026
Beurteilung des Raumklimas - Handlungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen - Überarbeitete DGUV Information 215-510
Ein gutes Raumklima trägt wesentlich zu Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Die DGUV Information bietet vor allem kleinen und mittleren Unternehmen praktische Hilfen, um das Raumklima zu beurteilen und Probleme frühzeitig zu erkennen. Ziel ist, raumklimatische Belastungen zu reduzieren oder zu beseitigen. Zudem unterstützt die Handlungshilfe dabei zu entscheiden, ob Maßnahmen selbst umgesetzt werden können oder ob Fachpersonen hinzugezogen werden sollten. Die überarbeitete Handlungshilfe können Sie sich direkt bei der DGUV herunterladen: https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/796/beurteilung-des-raumklimas-handlungshilfe-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen
30.01.2026
EDSA: Neue Empfehlungen zur Kontoerstellung im E‑Commerce – Gastbestellungen als Standard
Neue EDSA‑Empfehlungen stärken datensparsame Bestellprozesse: Gastbestellungen sollen zum Standard werden, Kontopflichten bleiben Ausnahme. Der Text zeigt, welche Anforderungen Online‑Shops erfüllen müssen und wie Unternehmen rechtssicher sowie kundenfreundlich handeln können.
29.01.2026